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Die Pioniere des deutschen Drag Racing Sports, die auf dieser Seite benannt und zum Teil abgebildet sind entweder aus eigener Erinnerungen bekannt oder sie sind von Zeitzeugen des deutschen Drag Racings als Pionier benannt worden.
Die Rollen die die benannten Personen im deutschen Drag Racing gespielt haben, habe ich nach bestem Wissen und Gewissen anhand von Zeitzeugenberichten oder Zeitungsausschnitten recherchiert. Falls ein Pionier hier nicht erwähnt wurde, würde ich mich freuen wenn mir Informationen und Photographien der fehlenden Personen zugeschickt werden würden. Die Pioniere wurden nach Ihrer besondere Bedeutung für den Sport hier aufgelistet und nicht nach erscheinen auf der Szene. Es gibt teilweise Personen die nur kurz zu beginn dabei waren und es gibt Personen die sich seit 30 Jahre unentwegt für den Sport einsetzen. Auf dieser Seite sollen alle die einen wesentlichen Beitrag zum Entstehen und zum Erhalt des Drag Racing Motorsports in Deutschland beigetragen haben erwähnt und gedacht werden! |
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Jerry Lackey Spitzname: Big DaddyJerry ist der dienstälteste Mitglied der deutschen Drag Racing Szene seit 1969, er war ein Gründungsmitglied der H.A.R.A Hanau Auto Racing Association e.V. und der 1. Vorsitzender bis 2006. Jerry ist auch Gründungsmitglied der Drag Racing GmbH und Mitglied des DMSB Fachausschusses für Drag Racing. Jerry fuhr aktiv bis 2004, zuletzt in seinem "Patriot" Jet-Dragsterg |
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Paul Marcus CreamerPaul war angehöriger der US Armee und kam nach seinem Einsatz in Vietnam in 1968 nach Deutschland. Als er an seinem ersten Arbeitstag hier in Deutschland von den Drag Races auf den US Airbases in Sembach und Ramstein erfuhr, war er gleich Feuer und Flamme, kurze Zeit später war er eines der Gründungsmitglieder der HARA e.V. Paul entwarf das erste Vereinsemblem (hierzu mehr auf der History Seite). Paul ist im Oktober 1975 verstorben. |
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Willi HestermannWilli ist der erste deutsche Dragsterfahrer und der Publikumsliebling der 70er Jahre! Willi begann seine Rennkarriere in 1966 bei den amerikanern in Ramstein und war Gründungsmitglied der HARA e.V. in 1968. In 2004 verabschiedete sich Willi vom aktiven Renngeschehen in seinem Fiat Topolino "Maffia Mouse" bei der Nightshow der NitrOlympx . Willi besitzt heute noch sein Fiat Topolino "Maffia Mouse" aber auch weitere Schätze wie seinen Camaro "Fisher & Jansen" das er Anfang der 80er erworb und einen Slinghshot Dragster "Sub Sonic". Willi´s Söhne Fred und Thomas folgten in seine Fusstapfen und fuhren einige Jahre in den Klassen Competion Car mit. |
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Heidi HestermannHeidi ist die erste deutsche Dragracerin, sie trat an in der Powderpuff Klasse die rein nur für die Damen ausgetragen wurde. Bereits von Anfang an waren die Ehefrauen der amerikanischen Fahrer auf dem Dragstrip in Erlensee unterwegs und lieferten sich sehr spannende Rennen. Heidi fuhr bereits bei den amerikanern in 1966 in Ramstein mit und zeigte damals was die deutschen Mädels so drauf haben. Sie fuhr leidenschaftlich gerne Rennen und unterstützte ihren Mann Willi und ihre Söhne Fred und Thomas als sie noch aktiv Rennen fuhren. Die Familie Hestermann hat in denn letzten Jahren immer wieder gerne ihre Schätze aus der Garage herausgeholt um bei der Nightshow in Hockenheim zu zeigen wie schnell die Autos in den frühen 70ern schon unterwegs waren. |
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Robert MarshallRobert Marshall war Ende der 60er Jahre ein harter Gegner in seinem Shelby Mustang. Robert und Willi Hestermann kämpften 1971 erbittert um den Vereinspokal der HARA, Willi siegte mit einem Punkt Vorsprung vor Marshall. |
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Hans KlossHans war Gründungsmitglied und 1.Vorsitzender 1976 - 2006 der 1.DVD - Erster Deutscher Verein für Drag Racing e.V. und Gründungsmitglied der Drag Racing GmbH. Ursprünglich fuhr Hans in einem Rambler bei den Drag Races der HARA in Erlensee anfang der 70er mit, bis er mit ein paar anderen deutschen Drag Racing begeisterte den 1.DVD e.V. gründete. Als Hans das Amt als erster Vorsitzender der1.DVD übernahm, entschied er sich das Fahren den anderen zu überlassen und seine gesamte Aufmerksamkeit der Organisation von Drag Races zu widmen. |
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Rico AnthesIn 1979 begann Rico seine Karriere als Fahrer in einem 1958er Chevy in der Straßenklasse auf dem Dragstrip in Erlensee. Bereits ein Jahr später sattelte Rico um in einen Altered, den er 1982 umbaute zum Publikumsliebling "Die Wildente" ein Citroen 2CV Ente. In 1986 folgte der nächste Aufstieg in die Pro Comp Klasse in ein Mercedes Funny Car mit dem Namen "Rico´s Benz". Schliesslich stieg Rico 1992 in die Königsklasse "Top Fuel" ein, wo er 1997 FIA Top Fuel Europameister wurde. In 1998 folgte die Krönung von Rico´s Top Fuel Karriere mit einem 4,93 Sekunden Lauf und damit die europäische Bestzeit in Hockenheim. Rico hat sein Sport zum Beruf gemacht und ist Veranstalter der NitrOlympX auf der Hockenheim Quartermile, er ist Deutschlands erster Top Fuel Fahrer. Rico ist Gründungsmitglied der Drag Racing GmbH und Vorsitzender des Fachausschusses für Drag Racing beim DMSB . Ausserdem wirkte Rico in 1998 mit an der Verfilmung des SAT1 Pilotfilms "Benzin im Blut", worin sein T-Car eine wesentliche Rolle spielte! |
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Mike BarnettMike ist seit den 1969 dabei und der dienstälteste Technische Kommisar für Drag Racing in Deutschland. Mike ist nicht wegzudenken im deutschen Drag Racing, er ist seit Jahren der Technische Guru im deutschen Drag Racing, er kümmert sich darum das alle Fahrzeuge das Deutsche Drag Racing Reglement entsprechen. Ursprünglich war Mike selbst Dragracefahrer in seinem Chevy Bel Air "Poor Man". Bilder von Mike und seinem Fahrzeug gibts in der Photogallerie 1973. |
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Manfred KometzManfred trat im August 1971 in die Hanau Auto Racing Association e.V. ein, als er mit seinem guten Freund und Rennfahrer Holger "Turbo" Tapp zum erstenmal ein Drag Race im selben Jahr sah. Seitdem ist Manfred treues Mitglied und seit vielen Jahren sehr engagiert im deutschen Drag Racing. Seit vielen Jahren ist Manfred Sportleiter der HARA e.V. und Manager der DRO (Drag Racing Organisation). |
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Jack DavisJack und seine Frau Rosi waren zusammen mit Ihren 5 Kindern die bekannteste Familie im deutschen Drag Racing in den 70er und 80er Jahren. Die gesamte Familie wurde bei den Drag Races mit verschiedenen Aufgaben betraut. Jack war einige Jahre Vorstandsmitglied der HARA in den 70ern und 80ern. |
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Rosi DavisRosi war langjährige Vereinssekretärin der HARA e.V. mitte der 70er bis mitte der 80er Jahre. Die Familie von Jack und Rosi Davis übernahm viele verschiedene Aufgaben z.B. als Schriftführer, Kassenwart, 2. Vorsitzende, Pit Marshall, Ticketverkauf und Timingcrew - wenn Unterstützung benötigt wurde, war die Familie Davis zur Stelle! Bis zu Ihrer Rückkehr nach Amerika waren Sie ein festes Bestandteil der deutschen Drag Racing Szene und werden bis heute von vielen langjähringen Mitglieder sehr vermisst. |
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Erich SchenkenbergerErich ist ein langjähriges Mitglied der deutschen Drag Racing Szene und der dienstälteste Rennstarter für Drag Racing seit 1975. Erich ist mit Leidenschaft Drag Racing Starter und stand auf fast allen deutschen Drag Racing Strecken und drückte den Starterknopf für die Startampel, er hat die aufregendsten Rennen hautnau miterlebt. Erich verabschiedete sich zwar in 2004 aus dem aktiven Dienst als Starter aber er ist trotzdem weiterhin auf deutschlands Rennstrecken oft zu sehen, wo er zwischendurch den Starterknopf höchstpersönlich betätigt und mal eine Runde die Rennen startet. |
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Tony RoweTony gehörte zu den beliebtesten Fahrern der 70er Jahre als er auf dem Dragstrip in Erlensee mit seinem "Toy Soldier" mitgefahren ist. Tony kam nach Deutschland als US Armee Angehöriger und ist heute in Deutschland zuhause. Tony ist heute noch auf manchen Drag Race Veranstaltungen anzutreffen und hat tatkräftig an der Entstehung einiger Veranstaltungen der letzten Jahre mitgewirkt. |
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Im Mai 1969 sah Rolf seinen ersten Drag Race auf dem Fliegerhorst Dragstrip in Erlensee, danach besuchte unregelmässig die HARA Veranstaltungen dort. In 1973 war Rolf mit Presseausweis das er vom HARA Presidenten Jerry Lackey erhielt, damit er bei den Rennen Aufnahmen machen konnte (von denen viele schöne Exemplare auf dieser Website zu finden sind). Von 1973 bis 1979 verfasste Rolf berichte über die HARA Events für die Lokalzeitung Hanauer Anzeiger und in 1979 machte er sogar eine Reportage über das Rennen in Mantorp Park Schweden. In 1974 trat Rolf in die HARA e.V. ein und nahm sogar 1 Jahr selbst am Rennen teil in einem schwarzen NSU mit dem Namen "Parasit" zwar ohne nennenswerte Erfolge aber er hatte eine Menge spass. In 1975 setzte sich Rolf ans Steuer des HARA Sicherheitswagens. In 1976 wurde bekam Rolf seinen ersten Einsatz als Zeitnehmer mit der von Manfred Kometz und Wolfgang Weisbrodt gebauten Zeitnahmeanlage. Seit 1976 bis heute hatte Rolf 500 Einsätze als Zeitnehmer in Erlensee, Giebelstadt, Hockenheim, Luckau, Frankreich, Luxembourg, Holland, Österreich, Ungarn und bei diversen Showveranstaltungen in ganz Europa. Seit 1983 ist Rolf Inhaber einer Zeitnehmer und Sportkommissar Lizenz der DMSB. Von 1986 bis 1987 arbeitete Rolf mit ihm Zeitnahme Team an der HARA Anlage in Hockenheim und 1988 bis 1991 arbeitete Rolf mit im Zeitnahme Team an der neuen Zeitnahme Anlage in Hockenheim. In 2002 war Rolf Gründungsmitglied der MSTO und ist dort 1. Vorsitzender. In 2007 feiert Rolf sein 20 jähriges Jubiläum als Sportleiter der HARA (seit 1977) Über diese Zeit hat Rolf viele Amerikaner in der HARA kommen und gehen gesehen, mit einigen hat er sogar heute noch Kontakt. Einen seiner besten Freunde hat er vor fast 35 Jahren beim Drag Racing getroffen und könnte sich vorstellen noch die nächsten 35 Jahre ihn als Freund zu haben, Mister Dragracing Big Daddy himself Jerry Lackey. Aber nicht nur Jerry zählt Rolf zu seinen Freunden, da ist noch der Ralf Wahnsiedler, Joe Tauber, Klaus Zeiger, Elke Peter, Frans Steilberg, Jürgen Mahr, "Faxe", Dirk Brandel von Laren, Christian Lackey, Stefan Nickel und noch viele Andere ohne die sich Rolf Dragracing nicht mehr vorstellen könnte. Am meisten freut sich Rolf darüber das sein Sohn Marc seit 2 Jahren selbst einen Dragster besitzt und an Rennen teilnimmt, es macht Rolf immer wieder Freude ihn und seinen Mechaniker und Freund Stefan Nickel bei ihrem Hobby zuzusehen und wünscht den beiden noch mehr Erfolg wie in 2006! |
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Der zuverlässige Ralf koordiniert seit 1976 die staging lanes für sämtliche Drag Races in Deutschland. Nachdem er sein erstes Rennen in 1976 besuchte. Heute ist Ralf ein Mitglied der MSTO Motorsport Timing Organisation. |
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Matthias Seidler- Sportwart des 1.DVD e.V. von 1984 bis 1997 - Mitbegründer der Drag Racing GmbH - Orga-Leiter der Dragster-Rennen Hockenheim, Monza und Zeltweg von 1991 bis 1997 Matthias war der erste deutsche Wheelie Car Fahrer im Opel GT "Hi Rider", das vom Engländer Roy Morris gebaut wurde und ursprünglich zum erstenmal in 1982 in Deutschland fuhr. Matthias übernahm das Fahrzeug von Roy Morris und machte einige Showläufe damit, unter anderem in diversen deutschen Fernsehshows wie "Na Sowas" und "Wetten Das" von Thomas Gottschalk. Heute ist Matthias der Veranstalter des Hockenheim Grand Nationals. |
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Rudi StorckDer aus Kaiserslautern stammende Rudi, war eines der ersten neben Willi Hestermann und Frederick Krux der einen richtigen Dragster Anfang der 70er Jahre auf die Dragsterstrecke bewegte. Soweit uns bekannt ist, besitzt Rudi seinen VW Dragster in dem man, wie man im Bild sehen kann, liegend gefahren ist. Leider haben wir kein Bild von Rudi, dafür haben wir das Bild von ihm in seinem Cockpit aber so interessant gefunden, das wir Euch das nicht vorenthalten wollten. |
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Frederick KruxDer Hanauer Fredi war Anfang der 70er Jahre ein Mitglied der deutschen Drag Racing Szene und in 1975 Gründungsmitglied des 1. Deutschen Vereins für Drag Racing e.V. |
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Harvey DearfieldDer aus Amerika stammende Harvey Dearfield war ein langjähriges Mitglied der deutschen Drag Racing Szene er war von Anfang der 70er bis Ende der 80er Jahre dabei. Er fuhr viele interessante Fahrzeuge unter anderem fuhr er auch den Slingshot Dragster "Sub Sonic" von Willi Hestermann. |
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Holger Tapp Spitzname: Turbo TappTurbo Tapp war der erste Deutsche mit Turboaggregat im Deutschen Drag Racing und auch sehr erfolgreich damit. Holger war einer der ersten Deutschen die nach Schweden zum Drag Racing fuhr, wo er in den 70ern sogar einen neuen Streckenrekord für seine Klasse in seinem Turobangetriebenen BMW aufstellte. Holger war eines der Gründungsmitglieder der 1.DVD. e.V. Heute stattet der "Turbo Tapp" einige Top Teams der schwedischen Tourenwagen Szene mit Turbolader aus. Leider haben wir kein Photo von Holger Tapp, deshalb das Photo von ihm in seinem Cockpit. |
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Werner HabermannWerner ist Deutschlands erster Funny Car Fahrer und ein grosser Name im deutschen Drag Racing! Die Familie Habermann hat insgesamt zwölf Dragster Fahrer produziert (Vater, Mutter, die vier Habermann Brüder und sechs ihrer Sprösslinge. Werner war der Erste und bisher der erfolgreichste Mitglied, der Familie Habermann der am Drag Racing teilnahm. In 1976 im Alter von 18 Jahren began Werner seine Rennkarriere in seinem Opel Manta B in der Klasse ET, mit dem er 14.9 Sek. Zeiten fuhr. Es dauerte nicht lange bis Werner seine Familie mit dem Speed & Power virus infizierte und sein Vater Heinrich sich in 1978 ein Dragster kaufte, aber nicht irgendeins sondern der äusserst erfolgreiche "Blue Swede IV" aus Schweden - ein Pro Comp Funny Car (heute Top Methanol Funny Car). Dieser Funny Car war mit einer Opel Manta B Karrosserie besonders aktraktiv anzuschauen (siehe Photogallerie). Kurze Zeit später erworb Werner den kleinen Bruder des Funny Cars - ein Camaro mit dem Namen "Blue Swede II". Aber Vater und Sohn entschieden sich dann die Autos zu tauschen und Werner war in jungen Jahren stolzer Besitzer, des ersten Pro-Comp Funny Cars in Deutschland.Werner fuhr niedrige 7er Zeiten auf dem damals gerademal 950m langen Dragstrip in Erlensee und die 950m waren insgesamt von Start bis zum Ende des Auslaufs - das heist er hatte 550m zum abbremsen! Werner erzählte das es oft vorkam das er am Ende des Auslaufs so schnell um die Kurve gefahren ist, das er dachte er hebt ab. In 1978 hatte Deutschland einen besonderen Fahrer zu Gast - der schwede Rune Fjeld der heute Besitzer eines Top Fuel Teams ist. Rune began seine Drag Racing Karriere im selben Jahr als er zu Gast war in Deutschland, in einem Nitro Funny Car. Werner und Rune sind in Fliegerhorst gegeneinander angetreten, obwohl es eigentlich ein ungleiches Rennen war zwischen ein Nitro- und ein Methanol Funny Car. Was aber Werner nicht sonderlich störte und besonders nicht als er denn Sieg davon trug. In 1980 beim ersten internationalen Dragsterrennen in Deutschland, das damals in Mainz-Finthen veranstaltet wurde, trat Werner gegen den legendären englischen Fahrer Jim Read in seinem Top Methanol Dragster an. Zu der Zeit mussten die Top Methanol Funny Cars und die Top Methanol Dragster in einer Klasse gegeneinandern antreten, da es in Europa nicht genug Fahrzeuge gab um die beiden Klassen getrennt auszutragen. Der Lauf von Werner und Jim Read wurde zum absoluten Ereignis des Mainz-Finthener Rennes! Beide Fahrzeuge hatten ihren Burnout bereits gemacht und befanden sich schon in Stage (Startposition), da sah man schon die ersten Zuschauer am Ende der Tribühnenreihen ihre Regenschirme aufspannen! Allerdings wurde der Lauf nicht abgebrochen, die Fahrer bekammen statt ein Signal zum Rennabbruch, das Signal zum fahren - und das war einer der haarigsten Läufe die Werner je gefahren ist! Er fuhr seine Beste Zeit eine 6.99 und Jim eine 6.89 - sie fuhren in den Regen hinein und Werner über die Rennstrecke hinaus in die Wiese! Blue Swede wurde schwer beschädigt - aber sobald Werner erfahren hat welche Zeit er gefahren ist, war der Schaden schon garnicht mehr so schlimm, denn er war ein Zehntel vom Europarekord entfernt gewesen. Theoretisch kann man sagen, das wenn damals diese beiden Fahrzeugarten Funny Car und Dragster getrennt ausgetragen worden währen, dann hätte Werner damals denn Europarekord für Pro Comp Funny Cars aufgestellt! Nicht allzulange später hat sich Werner und sein Team nach Schweden aufgemacht, um in Mantorp anzutreten. Nachdem er wegen sehr schlechter Traktion ca. 400 Meter lang durchdrehende Reifen hatte, ist sein Motor im Zielbereich explodiert. Das Fahrzeug fing Feuer und Werner stieg brennend aus dem Fahrzeug aus. Heute sagt Werner, dass die Feuerwehr ihn vor dem Oelbrandt gerettet haben und er das nie vergessen wird , er ist den Feuerwehrmännern für den hervorragenden Einsatz sehr dankbar. Blue Swede wurde wieder aufgebaut und befindet sich heute noch im Besitz von Werner Habermann, das wird sich auch nicht ändern sagt Ehefrau Heidi: "das ist ein Stück deutsche Drag Racing Geschichte, davon trennen wir uns nie!" Heute betreibt Werner einen Rennstall mit zwei Dragstern, die in den Klassen Super Comp und Top Methanol Dragster aufgestellt sind. Seine Söhne Timo und Dennis fahren die beiden Dragster Fahrzeuge. Timo erreichte letztes Jahr als Rookie in der FIA Europameisterschaft in der Klasse TM/D den fünften Platz! Man sollte aufjedenfall immer Ausschau halten nach den Namen Habermann, denn die Habermänner sind ein sehr ehrgezeiges und erfolgreiches Team, die uns mit ihren beiden Nachwuchsfahrern Timo und Dennis bestimmt noch viele spannende Rennen liefern werden. |
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Heinrich HabermannMit einer der ältesten deutschen Dragracer, der seine Rennkarriere in 1979 im Camaro "Blue Swede II" begann. Die letzten Jahre fuhr Heini zwar bei keiner Meisterschaft mit, aber für Showläufe war er und sein Model `T mit dem Namen "Oldie" immer einsatzbereit. Als Heini im August 2005 anlässlich des 20 Jährigen Jubiläums an der Nightshow des NitrOlympx am Hockenheimring, zusammen mit seinem Enkel Dennis mitfuhr, winkte er der gesamten Viertelmeile entlang den Zuschauern zu und verabschiedete sich damit aus dem aktiven Rennsport. Bei diesem Anblick sind bei einigen alten Hasen in der Szene die Tränen in die Augen geschossen! |
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Roland "Roy" MorrisDer Engländer Roy Morris erschien kam zur deutschen Rennszene in 1979 dazu mit seinem Opel GT "Stampeder II" denn er bereits in der darauffolgenden Saison seinen Sohn Tony Morris überlies. Roy kaufte und baute einige interessante Fahrzeuge, die heute teilweise noch auf Deutschlands Rennstrecken unterwegs sind. Unter anderem kaufte und fuhr er den Altered "The Hulk" das heute von Julian Rose als "The Angel Heart" gefahren wird. Roy baute den Opel GT der heute von Rudi Füssel in Super Gas gesteuert wird und Roy baute den ersten Wheelie Car in Deutschland "Hi Rider", der später von Matthias Seidler gekauft und gefahren wurde. |
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Fred HestermannVor er eingeschult wurde, hat er erstmal gelernt wie man Ventile schleift für sein Vaters Dragster die "Maffia Mouse". Da Fred schon als kleiner Junge von seinen Eltern Hedie und Willi Hestermann bereits auf die Rennstrecke mitgenommen wurde und er praktisch das Fahrerlager als zweites Wohnsitz hätte anmelden können, war für Fred bereits in jungen Jahren klar, das er mal Dragsterpilot wird. In 1980 war es dann soweit, damals war er der jüngste Dragsterfahrer in Europa als er mit seinem schwarzen Ford Mustang in Fliegerhorst an der Startampel stand. In den Jahren darauf fuhr gelegentlich auch mit der Maffia Mouse vom Vater, bis er in 1987 einen 1976er Chevy Monza mit 750PS aus Schweden importierte. Mit dem Monza bestritt Fred recht erfolgreich die Klassen Pro-Street und im europäischen Ausland in Street Altered. Ein schwerer Unfall in 1990 beendete zunächst seine Karriere als Fahrer aber nach einer langen Genesung, wurde Fred erstmal Crew Chief von seinem jüngeren Bruder Thomas Hestermann, bis Fred dann einen äußerst erfolgreichen 23er Model`T an den start schickte, denn er von Fahrer namens Johannes Rau, Andreas Kästner und Jens Schmidt und das äußerst erfolgreich. |
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Tony Morris Spitzname: ChunkyDer Engländer Tony Morris der seine Rennkarriere 1980 in Deutschland in einem Opel GT mit einem Small block Chevy begann, sicherte sich 7 mal den Titel "Deutscher Meister" und holte sich einmal den Titel als "Euroseries Champion". Nach einer sehr erfolgreichen europäischen Drag Racing Karriere in den Klassen ET, Super Gas und Competition Car beendete Tony 1991 seine europäische Drag Racing Karriere um im Mutterland des Drag Racings in Amerika anzutreten. Heute fährt "Chunky" in der Klasse Super Comp in der NHRA Division II mit und erreichte in 2005 den 15 Platz seiner Division und erreichte den 76 Platz der amerikanischen Gesamtwertung der Klasse Super Comp, wo geschätze 2500 Super Comp Fahrer Landesweit an der Gesamtwertung teilnehmen! Tony wurde im Mai 2005 eingeladen am Main Event in Santa Pod in den Klassen Super Gas und Pro ET teilzunehmen. Tony flog Donnerstag nach London ein und schaute sich erstmal das Fahrzeug an, mit dem er zum ersten mal am Tag darauf fahren sollte. Freitags fuhr Tony nach 14 Jahren dann zum ersten mal, wieder auf dem englischen Dragstrip und wurde Top Qualifier in der Klasse Pro ET. Im Rennen erreichte er den 2. Platz in der Klasse Super Gas. Tony sagte das er keine Sekunde zögerte, als er das Angebot erhielt auf seine alte Lieblingsstrecke zu fahren und das es ihm sehr viel Spass machte, seine alten Freunde und Rennkollegen wieder zu treffen. Für die Gelegenheit am Main Event mitzufahren, bedankt sich Tony bei dem Team von Paul Marston, der übrigens eine Drag Racing Fahrschule in Santa Pod betreibt. |
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Gerd Habermann Gerd hat in 1980 mit dem Dragstersport angefangen, zunächst in seinem Dragster "The Gratuate" das auch in der Galerie vom Mainz-Finthen 1980 abgebildet ist. Danach stieg er um auf einen Volvo-Dragster. Zwischen 1987 und 1989 fuhr Gerd nebenbei noch in der Klasse Super Street Bike mit, dabei auch in den ersten Jahren in Hockenheim. Gerd ist bereits 14 mal HARA Vereinsmeister geworden und hält damit ein Rekord im Verein. In 2004 holte sich Gerd einen Jet Funny Car mit dem Namen "Dragon Hunter" aus den US und macht seitdem in ganz Europa Shows damit. Dazu kam 2005 der Jet-Dragster "Patriot" von Jerry Lackey, der von Gerds Partnerin Ulrike Golde gefahren wird. In 2007 hat sich Gerd noch ein Jet Bike und ein Junior-Funny Car für sein Rennstall dazu gekauft. Neben den Jet-Shows nehmen Gerd und Ulrike in ihren Dragstern in der Klasse Super Comp an diversen Rennen teil. |
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Peter KruseDer Hamburger Peter Kruse kam sah und siegte! Peter war einer der beliebtesten Dragracer im Kreise der Fahrer! In 1986 feierte Peter sein Debüt in seinem Camaro "Street Fighter" um ein paar Jahre später bereits in einem Pro-Comp Funny Car anzutreten. Peter fuhr einige der heissesten Rennen gegen Rico Anthes, der damals noch in "Ricos Benz" fuhr in der Klasse Pro-Comp mitfuhr. Peter starb in 2004 - die Deutsche Drag Racing Gemeinde wird diesen hervorragenden Fahrer nie vergessen! Eine ausführlichere Reportage über Peters Erfolge werden wir später hier einfügen, nachdem sein ehemaliger und bis heute treues Teammitglied Hans Bringmann uns diese zukommen lässt. |
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Peter Schöfer Spitzname: PatPeter Schöfer und seine Brüder Wolfgang und Rudi haben das PSR-Team 1985 gegründet - allerdings war das nicht der Anfang von Pat's Motorsportkarriere. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits ein Europameister, allerdings auf zwei Rädern. Alles began in 1972 als der damals 18-jährige Pat mit einer Kawasaki und einer Ducati in der 250er Motorradklasse, bei kleineren Veranstaltungen antrat. In 1975 wurde Pat bereits fünfter in der Jahresgesamtwertung. Im Jahr drauf trat Pat mit zwei Yamahas (250cm3 und 350cm3) im OMK-Pokal an und erreichte in der Gesamtwertung den 3. Platz bei den 250ern und den 4. Platz bei den 350ern. In 1978 wurde Pat Vize-Berg-Europameister um 1979 einen draufzusetzen und Berg-Europameister, bei den 250ern und Vize-Berg-Europameister bei den 350ern zu werden. Geldnöte, Verletzungspech und fehlende Sponsoren beendeten letzendlich Pat´s Motorradkarriere. In der darauffolgenden "rennlosen" Zeit entwickelte Pat seine Qualitäten als begeisterte Mechnaniker weiter und entdeckte seine Liebe zu amerkanischen Autos. Nachdem Pat einige US Fahrzeuge besass, wie einen Mustang, einen Camaro und einen Pontiac Firebird, entschied er sich letztendlich für eine Corvette mit Big Block und Sixpackvergasern. Allerdings als Pat in 1984 in Erlensee ein Drag Race in Erlensee besuchte, dauerte es nicht lange, bis er einen 400PS starken Plymouth Roadrunner für die Saison 1985 startklar machte - und damit war das PSR-Team geboren! Im ersten Jahr als Dragracer erzielte Pat in der ET-Klasse eine Bestzeit von 13.00 Sek. Um Weihnachten 1985 kaufte sich das PSR-Team die "Wildente" eine Citroen 2CV Ente von Rico Anthes. Die Wildente hatte einen Chevy Small Block mit 5,1L, wurde mit Hochoktanbenzin betrieben und leistete ganze 650PS. In 1987 wurde die erste komplette Rennsaison bestritten - und nachdem der Motor auf Lachgas-Einspritzung umgebaut wurde, erreichte Pat in der Europameisterschaft den 3. Platz und eine Bestmarke von 9,4 Sek mit 242 km/h.Das Team fuhr einige sehr erfolgreich Jahre mit der Wildente - solange bis das Fahrzeug bis an die Grenze des möglichen verbessert wurde. In ca. 1991 hat das PSR-Team dann den "Streamliner" ein Ex-Top Alcohol Dragster aus Schweden erworben. Das Auto wurde mit dem Motor aus der Wildente ausgestattet und den Vorstellungen der Brüder Schöfer entsprechend umgebaut.Beim ersten Lauf zur Deutschen Meisterschaft in Alteno erreichte Pat niedrige 8er Zeiten und einen 5. Platz. Im darauffolgenden DM-Lauf in Györ (Ungarn) nochmal einen 5. Platz und beim dritten Lauf in Györ erzielte er bereits den 2. Platz. An den darauffolgenden Rennen gab es dann nur noch 1. Plätze. Pat´s Bestzeit lag bei 7,6 Sek. und sein Top Speed bei 288 km/h. In 1992 wurde das Team Europa- und Deutscher Meister und kurze Zeit drauf, erschien ein Artikel über das PSR-Team, in der amerikanischen NHRA-Zeitung "National Dragster". In 1996 war es dann soweit, das PSR-Team wagte den Aufstieg in die Klasse "Top Alcohol Dragster", wo Pat zum "Rookie of the Year" gewählt wurde.In England erreichte das Team den ersten Startplatz als "Top Qualifier", was ihnen auch aufgrund der gesamten Performance, den Titel "Racer of the Meet" (Fahrer der Veranstaltung) einbrachte. Das Europa Championat wurde mit Rang 7 (von 23 Teams) in diesem Jahr abgeschlossen. Bei einer Show-Veranstaltung am Flugplatz "Ellermuehle", lief der Dragster von Pat aufgrund der Bahnbeschaffenheit aus der Spur, Pat ist glücklicherweise kaum was passiert, aber das Auto hat erhebliche Schäden davon getragen. Der Unfall war ein gewaltiger Schicksalsschlag für das kleine Team - aber sie bauten das Fahrzeug komplett neu auf und in den beiden folgenden Jahren bestritten sie alle FIA Europa Meisterschaftsläufe und konnten sich somit, für die Saison 1998 und 1999 die 3 auf den Spoiler kleben! Die Erfolgsgeschichte vom PSR-Team lief weiter als Pat im September 1998 die erste 5er Zeit, mit einem Small Block Motor in Europa fuhr. Seitdem fährt das PSR-Team erfolgreich um die FIA Europameisterschaft mit. Das PSR-Team ist aufjedenfall ein weiteres deutsches Team das man im Auge behalten sollte, wenn man ihre bisherigen Erfolge begutachtet: 1992 - Sieger Int. Drag Cup & Sieger Euroserie 1993 - Sieger Int. Drag Cup & 2. Platz Euroserie 1994 - Sieger Int. Drag Cup & Sieger Euroserie 1995 - Sieger Int. Drag Cup & 2. Platz Euroserie 1996 - 11. Platz FIA Europameisterschaft 1997 - 3. Platz FIA Europameisterschaft 1998 - 3. Platz FIA Europameisterschaft 1999 - 6. Platz FIA Europameisterschaft 2000 - 8. Platz FIA Europameisterschaft 2002 - Sieger FIA Europameisterschaft 2003 - 2. Platz FIA Europameisterschaft 2004 - 2. Platz FIA Europameisterschaft 2005 - 3. Platz FIA Europameisterschaft |