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Anfang der 50er Jahre erreichte diese neue und verrückte Motorsportart der Amerikaner auch Europa und es gab bereits die ersten britischen Fahrer. Die Überbringer waren die in Europa stationierten amerikanischen Soldaten der US-Army.
Im September 1960 wurde die britische „Hot Rod Assosiation“ (HRA) gegründet. Die Mitglieder studierten regelrecht die Rennen in Amerika, um es nach Europa zu importieren. Im September 1963 holte der britische Fahrer Sydney Allard die ersten amerikanischen Fahrer ins britische Königreich, die an Rennen teilnahmen. Die Fahrer hiessen Dean Moon und Mickey Thompson, sie brachten ihre Dragster mit Hemi Motoren mit und fuhren auf dem Briton Speed Trail. Mickey Thompson fuhr 8,84 Sek. mit 178 mph. Aber die absoluten Pioniere der britischen Drag Racing Szene waren britische Fahrer wie Alan "Bootsie" Herridge, Bob Phelps, Tony Densham, John Jume und Sydney Allard, der auch der erste Fahrer war, der im Mai 1964 in Duxford, die erste 11er Zeit im Köngireich fuhr. Das war auch das erste Rennen dass die Engländer mit einer eigenen elektronischen Ampel und Zeitnahme veranstalteten. Wie in Amerika wurde auch in England bereits Ende der 50er Jahre und vor der Gründung der diversen Verbände und Vereine, sogenannte „Wilde Rennen“ gefahren. Im Juni und August des Jahres 1964 veranstaltete die britische HRA ihr erstes offizelles Dragsterrennen in einem Ort namens Gravely. Das Dragsterrennen in Gravely wurde als „International Drag Festival“ ausgeschrieben und Dank guter Verbindungen zur amerikanischen Fahrerszene, kamen für die insgesamt sechs Rennen dieser Serie, eine ganze Menge Fahrer damals mit ihren Fahrzeugen aus Amerika. Es kamen zwei Fuel Bikes, zwei A/FX Funny Cars, mehrere Willys Coupés, eine Handvoll Dragster inklusiver zwei AA-Fuelers und unter den Fahrern waren auch grosse Namen vertreten wie Tommy Ivo und Don „Big Daddy“ Garlits. Zu dem „Internationale Drag Festival 1964“ kamen mehr als 20.000 Zuschauer um die sich Läufe mit 8er Zeiten und Top Speeds bis zu 200mph anzusehen. Die zweite Internationatal Drag Festival Serie fand im September und Oktober 1965 statt in den Orten Blackbushe und Woodvale. In der zweiten Serie traten bereits die acht AA-Fueler aus Amerika an und der erste Streckenrekord lag damals bereits bei 7.74 Sek. mit einem Top Speed von über 320mph. |
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Die Engländer taten es denn Amerikanern gleich und nutzen ausgediente Flugplätze und teilweise auch alte Rundstrecken, um Ihre Verantaltungen auszutragen. Es dauerte aber auch in England nicht lange, bis zwei Herren namens John Bennet und Brian Coole beganen nach einem für den Dragstersport geeigneten Strecke zu suchen - und es dauerte nicht lange bis sie auch fündig wurden. Sie fanden einen ausgedienten US-Airbase aus dem zweiten Weltkrieg in einem heute sehr bekannten Ort namens Podington – ein Name für die Rennstrecke wurde schnell gefunden man nannte sie "Santa Pod" nach der ersten amerikanischen Strecke Santa Anna. Damit stand die erste permanente Dragsterstrecke in Europa! In 1966 veranstalteten die Briten in Santa Pod bereits 12 Rennen und man gründete die Santa Pod Racers Club. Die SPRC veranstalte in 1967 ihre erstes grosses Dragsterrennen mit 70 Teilnehmern und 6.000 Besuchern. Organisiert wurden die Veranstaltungen von Peter und Erica Bartlett, den Eltern des heutigen Inhabers von Santa Pod und Dragrace Promoter Keith Bartlett.
Die Vereine BDR und HRA machten Santa Pod zu ihrer Heimatstrecke und fusionierten später im Jahr 1984 zu einem Verein, das seitdem BDRA „British Drag Racing Association“ heist. |
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In 1975 wurde in Long Marston England eine Dragsterstrecke fertiggestellt und seitdem gehört der Long Marston Strip zur Kategorie permanente Dragsterstrecke. Auf dem Long Marston Strip wurde in 1994 eines der ersten Rennen der früheren EuroSerie ausgetragen.
Der Sieger in der Competition Klasse war damals der Deutsche Fahrer Peter Schöfer, der heute in der Top Methanol Dragster Klasse sehr erfolgreich mitfährt. Inzwischen wurde der Long Marston Strip in Avon Park umgetauft und erfreut sich immer noch grosser Beliebtheit bei den britischen Racefans. |
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Zur Elite der britischen Dragster Geschichte gehören die Fahrer:
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- Allan „Bootsie“ Herridge (Dragster und Funny Car)
- Clive Skilton (Funny Car) - Roz Prior (Dragster) - Dennis Priddle (Funny Car und Dragster) - Russ Carpenter (Dragster) - Jim Read (Dragster) - Sylvia Hauser (Modified) - Keith Parnell (Dragbike) - Brian Chapman (Dragbike) - Rod Pallant (Top Fuel Bike) - George Brown (DragBike) - John Hobbs (Dragbike) |
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Aus England kamen auch bekannte Jet-Car Fahrer wie Malcolm Olley, Colin und Janice Fallows und der heute aktive Martin Hill. Der absolute Publikungsliebling der britischen Jet-Car Szene war und wird wahrscheinlich für immer sein: Sammy Miller (USA). Sammy fuhr am 17.09.1978 mit seiner Wasserstoffperoxid-Rakete angetriebenen Jet-Funny Car „Vanishing Point“ 4,41 Sekunden mit 464,96kmh. In 1979 fuhr Sammy in Santa Pod 4,2 Sekunden mit einem Top Speed von 492,16kmh und erzielte damit Europas erster 300mph (480kmh) Top-Speed.
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